Warum ein zusätzlicher Datencontainer zwischen Ihren operativen und den TM1 Reportinganwendungen sinnvoll ist!

Für Reporting – und Planungslösungen in TM1 werden Daten aus Quellsystemen benötigt. Je nach Umgebung können das ein bis viele Systeme sein, von denen verschiedenste Daten ab den unterschiedlichsten Formaten benötigt werden.

Werden operative Systeme umgestellt oder migriert, werden solide Szenarien benötigt, um diese neuen Systeme per Stichtag in den nachgelagerten Systemen zu aktivieren.

Auch nachgelagert ist es möglich, dass mit verschiedensten Systemen/Technologien umgesetzt wird (bzw. Reporting, Planung, Konsolidierung).

In solchen Situationen macht es oft Sinn die Daten in einem zentralen Container (Datenbank) zwischen zu speichern. In diesem Fall spricht man von SSOT oder SPOT (Single Source/Point of Truth).

Diese zusätzliche Schicht in der Architektur wirkt dabei wie ein Scharnier und verbindet die Schicht darüber mit der unteren Schicht. Also die operativen Datenquellen mit den Business Intelligence- und Planungs- Lösungen. Dies hat oft einen starken positiven Effekt auf das Handling und die Stabilität von allen diesbezüglichen Schnittstellen.

Werden Sie flexibler:

  • Egal wie viele Quell- bzw. Zielsysteme Sie integrieren, die Informationen sind immer die gleichen.
  • Die Harmonisierung findet an einem zentralen Ort statt. Also Begriffe wie (Kunden, Artikel, Gruppen, etc.) welche gemappt werden müssen, werden an einem Ort definiert und stehen danach für alle zentral zur Verfügung.
  • Ebenfalls das Ergänzen oder Anreichern von Daten geschieht nur an einem zentralen Ort.
  • Werden Systeme umgestellt, können diese „Feeds“ parallel entwickelt und per Stichtag aktiviert werden.
  • Ist die Verantwortlichkeiten der Schichten klar geregelt ist, gibt es keine Doppelspurigkeiten und extrem wenig Redundanzen, was die Businesslogik anbelangt.

Damit Sie eine schlanke und agile Implementierung erhalten, gibt es wichtige Punkte, die bei der Implementierung zu beachten sind.

Haben Sie Situationen in Ihrem Unternehmen, welche Hinweise auf Optimierungspotentiale geben, wie:

  • Schnittstellen, welche immer wieder Ärger machen
  • Arbeiten im Zusammenhang mit Daten wie Export/Import/Erfassung bei denen immer wieder Fehler entstehen
  • Verzögerungen im Reporting, auf Grund von Arbeiten, welche sich jeweils in die Länge ziehen
  • Daten aus verschiedenen Systemen, die nur mühselig zusammen zu bringen sind.
  • Unklarheit, welche Daten bereits mit welchem Stand exportiert/importiert wurden
  • Personenunabhängigkeit – Verzögerungen bei der Bereitstellung wegen Krankheit, Ferien, Militär, etc.


Peter Lohmann

Peter Lohmann ist als Senior Solution Architekt bei Addedo tätig. In seiner Rolle als technischer Vertriebsberater unterstützt er Kunden in technischer und fachlicher Hinsicht vor der Einführung von Addedo-Lösungen. In seiner Rolle als Consultant berät er ferner bei der Projektumsetzung, Einführung und Anpassung von bereits vorhandenen oder neu zu implementierenden Lösungssystemen.

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